gedichte
Gisela Steineckert
Gisela Steineckert (geb. 13. Mai 1931 in Berlin) halte ich für die größte deutsche Schriftstellerin aller Zeiten. Dieses Lob wirkt eventuell dahergeholt und gekünstelt.
Dennoch bleibe ich dabei - wohlwissend, dass es die Seelenverwandtschaft ist, die mich so reden lässt.
Ich verehre Gisela Steineckert sehr und möchte unabhängig von weltanschaulichen Unterschieden hier einge ihrer Gedichte einbringen, die mich am meisten "ins Herz trafen"* (in Anspielung an den Brief von Gisela Steineckert, siehe unten).
Die einmalige Größe von Gisela Steineckert wurzelt in ihrer bestechenden Ehrlichkeit verbunden mit Esprit und weiblicher Seele.
Keineswegs soll hier dem atheistischen Lebenswandel in Fragen von Liebe und Sexualität das Wort geredet werden; aber alle die aufgezeigten Gefühle, Gedanken und Erlebnisse sind in unserer
Gesellschaftsordnung nun mal völlig real und ja auch folgerichtig.
Aus ihrer Feder stammen viele berühmte Texte,
denken wir an "Wenn ein Gras wächst" (bekannt als "Lied vom Einfachen Frieden" oder Komm wir malen eine Sonne (Interpret Frank Schöbel)
die auch von anderen Künstlern in Lieder verwandelt wurden, leider dann manchmal mit Textänderungen, die nicht immer guttun z.B. "Als ich fortging, war die Straße steil" (Original) mit der Zeile "Nichts ist von Dauer was keiner recht will"
und die von Dirk Michaelis ("Als ich fortging") produzierten einschneidenden Änderungen nebst Neuerung:
Übrigens:
Was mich besonders beeindruckt und meine Achtung vor Gisela Steineckert endgültig festgeschrieben hat, ist ihr schöne Aussage:
"Ich habe nie mit Leuten gearbeitet, die nur Kunst, nicht auch Welt machen wollten. Die an einem Lied nicht erkannten, ob es für sie wichtig war oder nicht zu ihnen paßte."
(Quelle: Vorwort zu Liederbriefe, Auszug hier klicken)
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