gedichte peter schreiber

dieses gedicht klassisch lesen und nicht schleppen zwischen den zeilen

Das Gute, die Sehnsucht, die Liebe

Das Gute, die Sehnsucht, die Liebe

Verschollen im Zeitgeist der Welt

Zwei Menschen einst sich liebten

Sind mitten in finsterem Feld

Im Felde der Menschheit Kampfe

Dem Streit, den niemand befahl

 

Das Gute, die Sehnsucht, die Liebe

Verschollen im Zeitgeist der Welt

Wo Gott gilt als Lügenfabel

Für Hochmut und Mammon, dem Geld

Seit Kain erschlug Bruder Abel

Manch‘ Hieb schon den Liebsten traf

 

Das Gute, die Sehnsucht, die Liebe

kehrt einst wieder in unser Herz

Ach Wehmut, traurig‘ Geselle

zeigst unseren bitt‘ren Schmerz

Blickst rückwärts voller Trauer

Mit Tränen in der Nacht

 

Ach bitteres Ende der Hoffnung

Im Kriege blieb mancher Sohn

Die Braut den Jüngling vergessen

der ihr die Treue einst schwor

Zwei Liebste so unzertrennlich

doch bald die Liebe erfror

 

Das Gute, die Sehnsucht, die Liebe

Ein Märchen, in Urzeit erzählt

den Weg zurück voller Dornen

verlachen die Menschen von heut‘

Denn Wehmut und Trauer und Stille

Verschollen im Zeitgeist der Welt


© 2010 Peter Schreiber

4. Strophe editiert

Tags: Sehnsucht, Liebe, Wehmut, Gott